Einstellung
Reloadsperre: wie viele Menschen du wirklich erreichst.
Angenommen, du kaufst eine Million Einblendungen. Wie viele verschiedene Menschen siehst du dafür? Das hängt an einer einzigen Einstellung, die im Bestellvorgang leicht zu übersehen ist. Die Reloadsperre legt fest, wie lange gewartet wird, bevor derselbe Nutzer für deine Buchung erneut zählt. Bei zwölf Stunden erreichst du weniger Leute dafür öfter, bei achtundvierzig mehr Leute dafür einmal. Die gebuchte Menge bleibt in beiden Fällen gleich — nur verteilt sie sich anders. Welche Verteilung dir nützt, hängt davon ab, ob du bekannt werden oder in Erinnerung bleiben willst.
Was mit deiner gebuchten Menge passiert
Rechne es an einer Million Einblendungen durch. Ob die auf hunderttausend Köpfe treffen oder auf dreihunderttausend, entscheidet sich an dieser einen Stufe — nicht am Preis und nicht am Format.
Zwölf Stunden: Tempo und Wiedererkennung
Zwei Wertungen pro Kopf und Tag. Das ist die schnellste Variante — die Menge ist am zügigsten durch, und wer dich sieht, sieht dich mehrfach. Passt, wenn eine Aktion ein Ablaufdatum hat oder wenn dein Name sich einprägen soll.
Vierundzwanzig Stunden: einmal am Tag
Eine Wertung pro Kopf und Tag. Diese Stufe wählen die meisten, und das aus gutem Grund: Sie bringt neue Seitenbesucher, ohne die Wiederholung ganz aufzugeben. Wer keine Zeit hat, lange zu überlegen, liegt hier selten falsch.
Achtundvierzig Stunden: so viele Gesichter wie möglich
Eine Wertung pro Kopf in zwei Tagen. Damit holst du das Maximum an verschiedenen Menschen aus deiner Buchung heraus — und wartest dafür länger, bis alles ausgeliefert ist. Die Stufe für alle, die ihren Traffic breit streuen wollen.
Warum die kurze Sperre die teurere ist
Man würde das Gegenteil vermuten, aber die größte Streuung ist die günstigste: 48 Stunden kosten weniger als 24, und 24 weniger als 12. Bezahlt wird also das Tempo, nicht die Reichweite — wer seine Menge schnell durchhaben will, zahlt dafür einen kleinen Aufschlag.
Der Abstand ist bewusst klein gehalten. Du sollst nach deinem Ziel entscheiden können, nicht nach ein paar Euro Unterschied. Was du bestellt hast, bekommst du in jedem Fall vollständig — die längere Sperre streckt die Auslieferung nur über mehr Tage.
Zwei Schwellen, die man nicht verwechseln sollte
Die Reloadsperre regelt, wie oft derselbe Nutzer zählt. Davon unabhängig gibt es den Mindestaufenthalt, der regelt, ob ein Kontakt überhaupt zählt: 20 Sekunden bei BannerKlicks, 30 bei Premium-BannerKlicks, 10 bei E-Mail-Werbung. Beide Schwellen wirken zusammen — die eine gegen Wiederholung, die andere gegen Durchklicken.
Auf einen Blick
- Breite Streuung, viele neue Webseitenbesucher: 48 Stunden
- Der Normalfall, wenn nichts dagegenspricht: 24 Stunden
- Eilige Aktion oder Wiedererkennung: 12 Stunden
- Die bestellte Menge ändert sich nie — nur, auf wie viele Köpfe sie fällt
Häufig gefragt
Fragen zur Reloadsperre
Welche Reloadsperre soll ich wählen?
Bekomme ich bei längerer Sperre weniger Leistung?
Kostet eine längere Sperre mehr?
Woran wird ein Nutzer wiedererkannt?
Gilt die Sperre auch bei E-Mail-Werbung?
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Passende Fragen dazu
Welche Stufe passt zu dir?
Große Streuung oder schnelle Auslieferung — die Reloadsperre wählst du vor jeder Buchung neu. Im Zweifel nimmst du 24 Stunden.