Vor der Buchung

Ist deine Webseite bereit für Besucher?

Tempo Handy keine Sperren
Webseite auf Rechner und Handy pruefen: Ladezeit, Darstellung und technische Sperren
Drei Prüfungen Tempo, Handy, Technik — danach lohnt sich der erste Besucher.

Die unangenehmste Erfahrung mit gekaufter Reichweite ist die: Die Zahlen stimmen, die Besucher kommen an — und trotzdem passiert nichts. Meist liegt das nicht an der Kampagne, sondern an dem, was die Besucher vorfinden. Wer ohne Vorgeschichte auf einer Seite landet, gibt ihr wenige Sekunden. Diese Seite sagt dir, was in diesen Sekunden schiefgehen kann und wie du es vorher abstellst.

Drei Dinge entscheiden

Es gibt eine lange Liste von Dingen, die man an einer Webseite verbessern kann. Vor einer Kampagne sind drei davon wichtig — der Rest kann warten.

1. Tempo

Ein Besucher, der deine Seite gesucht hat, wartet. Einer, der auf sie aufmerksam gemacht wurde, wartet nicht. Entscheidend ist weniger die Gesamtladezeit als der erste sichtbare Eindruck: Steht nach einer Sekunde etwas auf dem Schirm, oder bleibt die Fläche weiß?

Die häufigsten Bremsen sind große, unkomprimierte Bilder und Schriften, die von fremden Servern nachgeladen werden. Beides lässt sich ohne Umbau der Seite beheben.

2. Die Ansicht auf dem Handy

Sieh dir deine Seite auf dem Telefon an — nicht im verkleinerten Fenster am Rechner, sondern wirklich auf dem Gerät. Ist die Schrift ohne Zoomen lesbar? Lassen sich Knöpfe mit dem Daumen treffen? Muss man waagerecht scrollen? Jedes Ja an der falschen Stelle kostet dich Besucher, für die du bezahlt hast.

3. Technische Sperren

Dieser Punkt betrifft fast jede Werbeform, und er trifft hart: Ein Framekiller oder der Kopfzeilen-Eintrag X-Frame-Options verhindert, dass deine Seite in einem Rahmen angezeigt werden kann. Genau das passiert bei Seitenbesuchern, BannerKlicks, Layer, PageLayer und E-Mail-Werbung. Die Kampagne läuft dann ins Leere, ohne dass es auffiele.

Ausgenommen sind nur Popup und BannerViews. Bei beiden wird deine Seite — sobald jemand klickt — in einem normalen Browserfenster geöffnet und nicht in einen Rahmen auf einer fremden Seite gesetzt. Genau deshalb greift die Sperre dort nicht. Wenn du unsicher bist, hier steht ausführlich, worum es geht.

Der Selbsttest in fünf Sekunden

Öffne deine Zielseite in einem Fenster, in dem du nicht angemeldet bist, und zähle innerlich bis fünf. Danach schließ die Augen und beantworte drei Fragen:

  • Weißt du, was hier angeboten wird?
  • Weißt du, was du als Nächstes tun könntest?
  • Hättest du Lust, weiterzulesen?

Dreimal ja: Die Seite ist bereit, du kannst loslegen. Einmal nein: Dann lohnt sich dort ein kurzer Handgriff, bevor die Kampagne startet — sie wirkt danach spürbar besser.

Was du getrost ignorieren kannst

Vor einer Kampagne braucht es weder eine Bestnote in einem Geschwindigkeitstest noch eine neue Gestaltung. Die Frage ist nicht, ob deine Seite perfekt ist, sondern ob sie einem fremden Besucher in wenigen Sekunden zeigt, worum es geht. Das schaffen auch schlichte Seiten.

Kurz zusammengefasst

  • Erster sichtbarer Inhalt in ein bis zwei Sekunden — nicht weiße Fläche
  • Auf dem echten Handy prüfen, nicht im verkleinerten Fenster
  • Framekiller und X-Frame-Options betrifft alles außer Popup und BannerViews
  • Fünf-Sekunden-Test: Angebot klar, nächster Schritt klar?

Häufig gefragt

Fragen zur Vorbereitung

Wie schnell muss meine Webseite sein?
Als grobe Marke: Der Inhalt sollte in zwei bis drei Sekunden stehen. Wichtiger als die genaue Zahl ist, dass zuerst etwas Sichtbares erscheint. Eine Seite, die drei Sekunden weiß bleibt, wirkt langsamer als eine, die nach einer Sekunde etwas zeigt und den Rest nachlädt.
Reicht es, wenn die Seite am Rechner gut aussieht?
Nein. Der größere Teil der Besucher kommt über das Handy. Wenn dort Schrift zu klein ist, Knöpfe zu eng stehen oder waagerecht gescrollt werden muss, verlierst du genau die Leute, für die du bezahlt hast.
Was ist ein Framekiller?
Ein Skript, das verhindert, dass deine Seite in einem Rahmen angezeigt wird. Zusammen mit dem Kopfzeilen-Eintrag X-Frame-Options ist das der häufigste Grund, warum eine Kampagne ins Leere läuft. Betroffen ist alles außer Popup und BannerViews.
Muss ich mein Einwilligungsbanner ändern?
Müssen nicht. Aber ein Banner, das den ganzen Bildschirm füllt und keinen sichtbaren Weg zum Inhalt lässt, kostet dich Besucher — und es sorgt dafür, dass deine eigene Messung deutlich weniger anzeigt, als tatsächlich ankam.
Kann ich das vorher prüfen lassen?
Ja. Schreib uns die Adresse, die du bewerben willst, über das Kontaktformular. Wir sehen nach, ob technisch etwas dagegen spricht — bevor du buchst, nicht hinterher.

Weiterlesen

Passende Fragen dazu

Seite steht — und jetzt?

Wenn der Fünf-Sekunden-Test sitzt, ist der Rest schnell erledigt: Werbeform wählen, Menge festlegen, Adresse eintragen. Werbung buchen geht hier ohne Konto. Und wenn du vorher prüfen lassen willst, ob technisch etwas dagegenspricht — schreib uns einfach.