Grundlagen

Was ist ein Werbenetzwerk?

Viele Seiten statt einer D-A-CH gefiltert Günstiger als Direktbuchung
Wie ein Werbenetzwerk Kampagnen verteilt
Werbenetzwerk Eine Kampagne, verteilt auf mehrere tausend Flächen.

Der klassische Weg, Werbung zu schalten, geht so: Du suchst dir eine Webseite mit passendem Publikum, fragst beim Betreiber an, bekommst ein Angebot, verhandelst, unterschreibst, lieferst dein Banner. Das lohnt sich, wenn du genau diese eine Seite willst — und wird unbezahlbar, sobald es zwanzig sein sollen. Ein Werbenetzwerk dreht das um: Nicht du suchst die Seiten, sondern die Seiten sind bereits angeschlossen.

Zwei Seiten, ein Netzwerk

In einem Werbenetzwerk treffen zwei Gruppen aufeinander, die einander sonst nie finden würden.

Die Werbeflächen

Auf der einen Seite stehen Betreiber von Webseiten mit Besuchern, aber ohne Vertrieb. Sie binden einen kleinen Code ein und stellen damit Platz zur Verfügung — für Banner, Layer oder Popups. Dafür werden sie vergütet. Kein einzelner von ihnen hätte genug Reichweite, um Werbekunden anzuziehen; zusammen sind es mehrere tausend.

Die Werbetreibenden

Auf der anderen Seite stehen Leute wie du: mit einem Angebot, das Aufmerksamkeit braucht, aber ohne Interesse daran, mit zwanzig Webseitenbetreibern einzeln zu verhandeln. Du buchst eine Menge, das Netzwerk verteilt sie.

Wer entscheidet, wo deine Kampagne läuft

Hier steckt der Punkt, den man vorher wissen sollte: Du kannst dir die Seiten nicht aussuchen. Die Betreiber der Werbeflächen wählen selbst, welche Kampagnen sie auf ihren Seiten ausspielen. Das ist kein Sonderfall bei uns, sondern in Werbenetzwerken allgemein so — wir schreiben es nur dazu, statt die Frage offen zu lassen.

Was dagegen feststeht: Ausgeliefert wird ausschließlich auf deutschsprachigen Seiten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Jeder Aufruf wird über IP-Adresse und Browserdaten geprüft. Ein Aufruf aus einem anderen Land wird nicht gezählt und nicht von deiner Menge abgezogen.

Warum das günstiger ist

Bei einer Direktbuchung zahlst du nicht nur die Werbeplatzierung, sondern den ganzen Vorgang drumherum: Anfrage, Angebot, Abstimmung, Vertrag, Rechnung — und das mal die Zahl der Webseiten. Im Netzwerk fällt das einmal an, für alle. Übrig bleibt der Preis für die eigentliche Leistung.

Wofür ein Netzwerk taugt — und wofür nicht

  • Passt: Reichweite aufbauen, einen Namen bekannt machen, Besucher auf eine neue Seite bringen, ein Angebot breit streuen
  • Passt nicht: genau eine Wunschseite belegen oder ausschließlich eine enge Fachzielgruppe ansprechen — dafür ist Suchmaschinenwerbung das bessere Werkzeug

Häufig gefragt

Fragen zum Werbenetzwerk

Kann ich mir aussuchen, auf welchen Seiten meine Werbung läuft?
Nein. Die Betreiber der Werbeflächen entscheiden selbst, welche Kampagnen sie ausspielen. Das ist in Werbenetzwerken allgemein so — dafür bekommst du Reichweite, die eine Einzelbuchung nicht erreicht.
Warum ist das günstiger als eine Direktbuchung?
Weil die Flächen bereits angebunden sind. Es entfällt, was eine Einzelbuchung teuer macht: Anfrage, Angebot, Vertrag, Abrechnung — und das je Webseite.
Landet meine Werbung auf unpassenden Seiten?
Ausgeliefert wird nur auf deutschsprachigen Seiten im DACH-Raum. Eine thematische Zuordnung gibt es nicht — wer sein Angebot nur einer bestimmten Branche zeigen will, ist mit Suchmaschinenwerbung besser bedient.
Wie viele Seiten sind angeschlossen?
Mehrere tausend. Die Grundlage bilden eigene Werbenetzwerke, dazu kommen Partnerseiten und weitere angeschlossene Netzwerke.
Bekomme ich eine Liste der Seiten?
Nein. Der Bestand ändert sich laufend, und welche Fläche deine Kampagne ausspielt, entscheidet sich erst beim Abruf. Was du bekommst, ist die Zählung: Im StatistikLink siehst du live, wie viel schon ausgeliefert wurde.

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Passende Fragen dazu

So kommt deine Werbung ins Netz.

Du gibst die Adresse an, das Netzwerk übernimmt den Rest. Am direktesten geht das mit Seitenbesuchern — ohne Werbemittel, ohne Umweg.