Begriff erklärt
Standalone-Newsletter: eine Mail, ein Absender
Der Begriff erklärt sich am schnellsten über die Gegenprobe. Ein gewöhnlicher Newsletter ist ein Sammelbecken: mehrere Themen, vielleicht ein paar Anzeigen zwischendrin, alles vom selben Absender an seine eigenen Abonnenten. Ein Standalone-Newsletter ist das Gegenteil davon — eine einzelne Aussendung, die ausschließlich deine Werbung enthält und an einen fremden Verteiler geht. Deshalb „standalone“: Die Mail steht allein, statt ein Beitrag unter vielen zu sein.
Wie eine Aussendung abläuft
Von deiner Seite braucht es drei Angaben. Alles Weitere passiert bei den Verteilern.
1. Du lieferst Betreff, Text und Ziel
Die Betreffzeile entscheidet, ob die Mail geöffnet wird — sie ist der wichtigste Teil und derjenige, an dem sich am meisten verbessern lässt. Dazu kommt der Werbetext und der Link, der auf deine Webseite führt.
2. Die Verteiler versenden
Die Aussendung geht an Empfänger, die dem Erhalt von Werbung zugestimmt haben. Um Zustellbarkeit, Versandtechnik und die Einhaltung dieser Einwilligungen musst du dich nicht kümmern.
3. Gezählt wird auf deiner Seite
Ein Empfänger gilt erst dann als gewertet, wenn er geklickt hat und danach mindestens 10 Sekunden bei dir bleibt. Wer aus Versehen klickt und sofort zurückgeht, taucht in deiner Abrechnung nicht auf.
Was das für deine Kosten bedeutet
Du kaufst gewertete Empfänger, keine versendeten Mails. Das verschiebt den Aufwand an eine Stelle, die viele unterschätzen: Wie viele Mails für deine gebuchte Menge nötig sind, hängt an deiner Betreffzeile und an dem, was den Klickenden danach erwartet.
Eine Betreffzeile, die mehr verspricht als die Seite hält, bringt dir also nichts — die Leute klicken und sind nach drei Sekunden wieder weg. Umgekehrt lohnt es sich, vor der Buchung einen Blick auf die Zielseite zu werfen. Zehn Sekunden sind schnell vorbei, wenn die Seite lange lädt.
Wann diese Werbeform passt — und wann nicht
Sie passt, wenn dein Angebot in einem Satz erklärt ist und einen klaren nächsten Schritt hat: ein Produkt, eine Anmeldung, ein Angebot mit Frist. Der Empfänger ist in dem Moment allein mit deiner Botschaft, was kaum eine andere Werbeform bietet.
Sie passt weniger, wenn dein Angebot Beratung braucht oder erst nach längerer Beschäftigung einleuchtet. Dann ist der Sprung vom Postfach zum Abschluss zu groß, und Formate mit mehreren Sichtkontakten — etwa BannerViews über einen längeren Zeitraum — arbeiten besser vor.
Kurz zusammengefasst
- Eine Mail, die nur deine Werbung enthält — kein fremder Inhalt daneben
- Standalone-Newsletter und Standalone-Mailing sind dasselbe
- Der Verteiler wird gestellt, eine eigene Liste brauchst du nicht
- Berechnet werden gewertete Empfänger: Klick plus 10 Sekunden
- Betreffzeile und Zielseite entscheiden mit über deine Kosten
Häufig gefragt
Fragen zum Standalone-Newsletter
Heißt das nun Standalone-Newsletter oder Standalone-Mailing?
Woher kommen die Empfänger?
Was genau wird mir berechnet?
Kann ich selbst bestimmen, wer die Mail bekommt?
Wie lang sollte der Werbetext sein?
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Direkt ins Postfach statt an die Werbefläche
Betreff, Text und Ziellink hinterlegst du beim Buchen — um Versand und Einwilligungen kümmern sich die Verteiler. Abgerechnet wird, wer wirklich bei dir ankommt.